Im Sommer waren wir für einen Kurztrip auf der Insel Föhr, welche zu den Nordfriesischen Inseln gehört. Mit seinen 12,5 km Länge und und 8,5 km Breite ist Föhr die größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel. Da wir nur einen Tag dort waren, habe ich mein Singlespeed geschnappt und bin einmal um die Insel gefahren. Unterwegs habe ich viele Schafe gezählt und wunderschöne Häuser mit Reetdächern fotografiert.

Friesenhaus in Nieblum.
Nieblum war traditionell ein Kapitänsdorf. Vermögende Leute haben sich hier niedergelassen. Von Ihrem Reichtum zeugen die großen, prächtigen Friesenhäuser mit den Reetdächern, die weitgehend erhalten blieben und den Ort heute zu einem „Schmuckstück“ der Insel Föhr machen. Nicht umsonst wird es als eines der schönsten Dörfer von Schleswig-Holstein bezeichnet. Übrigens enden die Dorfnamen fast alle auf „um“, was so viel wie „Heim“ bedeutet.

Reetdachhaus.

Mein Radtour führte mich den 22 km langen Deich entlang.

Auf dem Weg traf ich ein Schaf.

Und eine Schaf-Gang.

Noch mehr Schafe auf dem Deich.

Sowie eine tote Möwe.

Und ein anderes Schaf, was sich erst eingesperrt gefühlt hat,…

…dann aber doch den Weg gefunden hat.

Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein? Mäh.

Am nächsten Morgen ging es dann mit der Fähre von Wyk auf Föhr zur Nachbarinsel.
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